Die Anfänge des Projektes

Öffentlichkeitsarbeit

Mutterschaft/Elternschaft gilt in allen Kulturen und gesellschaftlichen Schichten als hohes Gut und ist mit einem hohen Prestige verbunden. Sollte Mutterschaft jedoch nicht von Anfang an gut und glücklich gelingen, wird dies als belastend und beschämend erlebt. Oft  fühlt sich die Mutter schuldig, obwohl die Ursachen vielschichtig sind. Durch das veränderte Rollenverständnis der Frau wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Herausforderung. Eine Mehrgenerationenfamilie ist nicht vor Ort. Erziehungshilfe und Entlastung sind nicht selbstverständlich vorhanden. Paarbeziehungen sind weniger dauerhaft.

Es gibt aber auch soziale und psychische Belastungen, die verhindern, dass sich junge Mütter und Eltern angemessen auf ihr Kind einlassen können. Die Situation ist z.B. erschwert, wenn die finanzielle Situation erdrückend ist, ausweglos erscheint oder weil Unterstützung von Familie und Freunden fehlt. Auch psychische Beschwerden, z.B. eine Depression, können den Weg in die Mutterschaft und den Beziehungsaufbau zum Kind erschweren, wenn nicht gar behindern .

Um frühzeitig belasteten Familien wirksame Unterstützung oder Behandlung anzubieten, wurde das peripartale Präventionsnetz entwickelt und „Hand in Hand“ mit Hebammen, Ärzten und Jugendhilfe ins Leben gerufen.

Selbsthilfegruppen

Frau Bopp (heute im Team des FaTZ- Neckargemünd), hat die Selbsthilfegruppe Wiegeschritt im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.wiegeschritt.de oder bei Frau Bopp, 06202-56760.

Das Frauengesundheits-Zentrum in Heidelberg bietet verschiedene Selbsthilfeangebote an. Das aktuelle Angebot können Sie auch unter Telefon 06221 – 21 317  (Dienstags 10.00-12.00Uhr und Donnerstags 16.00 -18.00Uhr) erfragen. Nähere Informationen finden Sie unter www.fgz-heidelberg.de/

Fachöffentlichkeit

Artikel in Fachzeitschriften:

Informationen über Hand in Hand