Hand in Hand Perinatales Präventionsnetz im Rhein-Neckar-Kreis

Hand in Hand werden die ersten Schritte gegangen.

An den geburtshilflichen Abteilungen der Krankenhäuser Sinsheim und Schwetzingen wurde begonnen, mit Müttern um die Geburt herum die individuellen psychosozialen Belastungsfaktoren zu erheben und sie auf Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

Gleichzeitig haben wir für Mütter mit psychosozialen Belastungen ein niederschwelliges Gruppenangebot mit den Zielen Stressbewältigung und Förderung der Mutter-Kind-Beziehung geschaffen: Müttergruppe „Von Anfang an ...“. Der Einstieg in Gruppe ist jederzeit möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Gruppe ist kostenfrei. Termine und Standorte finden Sie hier »

Selbsthilfegruppen

Eine ehemals betroffene Mutter hat die Selbsthilfegruppe Wiegeschritt ins Leben gerufen, um anderen belasteten Müttern eine Möglichkeit zum Austausch zu bieten. Diese Selbsthilfegruppe wird von einer in der Mutter-Kind-Behandlung erfahrenen Ärztin begleitet. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.wiegeschritt.de, auf dem Flyer oder bei Frau Bopp, 06202-56760.

Öffentlichkeitsarbeit

Mutterschaft/Elternschaft gilt in allen Kulturen und gesellschaftlichen Schichten als hohes Gut und ist mit einem hohen Prestige verbunden. Wenn Mutterschaft nicht von Anfang an gut und glücklich gelingt, wird dies als belastend und beschämend erlebt. Oft  fühlt sich die Mutter schuldig, obwohl die Ursachen vielschichtig sind. Durch das veränderte Rollenverständnis der Frau wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Herausforderung. Eine Mehrgenerationenfamilie ist nicht vor Ort. Erziehungshilfe und Entlastung sind nicht selbstverständlich vorhanden. Paarbeziehungen sind weniger dauerhaft.

Es gibt aber auch soziale und psychische Belastungen, die verhindern, dass sich junge Mütter und Eltern angemessen auf ihr Kind einlassen können, weil z.B. die finanzielle Situation erdrückend ist , ausweglos erscheint oder weil Unterstützung von Familie und Freunden fehlt. Auch psychische Beschwerden, z.B. eine Depression, können den Weg in die Mutterschaft und den Beziehungsaufbau zum Kind erschweren, wenn nicht gar behindern können. Diese kann man behandeln.

Um frühzeitig belasteten Familien wirksame Unterstützung oder Behandlung anzubieten, wurde das peripartale Präventionsnetze entwickelt und „Hand in Hand“ mit Hebammen, Ärzten und Jugendhilfe umgesetzt. Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit  in Medien und Fachzeitschriften wollen wir Familien und Professionellen den Zugang zum Netz öffnen.

Eine Auswahl finden Sie hier zum Downloaden.

Zeitungsartikel:

Zeitschriften:

Radiobeiträge:

Fernsehbeiträge:

Fachöffentlichkeit

Rundschreiben:

Artikel in Fachzeitschriften:

Informationen über Hand in Hand

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